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In der aktuellen Ausgabe des Journals für Ästhetische Chirurgie stelle ich den Fachärzten und Kollegen meine neue Methode der Phenol-Peeling-Nachbehandlung vor. Man darf sagen, dass es sich dabei um einen Meilenstein im Bereich des Tiefenpeelings handelt – sowohl in Bezug auf die Heilung, als auch auf die Behandlungseffizienz. Mehr dazu im folgenden Artikel.

Das Phenol Peeling ist eines der effektivsten Verfahren der Gesichtsverjüngung und Faltenkorrektur. Kein anderes Verfahren glättet vergleichsweise effektiv auch sehr tiefe Falten und führt zu einer faszinierenden Straffung der gesamten Gesichtshaut. So gut der Verjüngungseffekt ist, so komplex und aufwändig gestaltet sich allerdings die Behandlung. Bis dato war vor allem der Aufwand der unmittelbaren Nachbehandlung beim Phenol Peeling recht hoch, was viele Ärzte und Patienten abschreckte. Aber auch in der ersten Woche, bis zum Abschluss der Neuepithelisierung, muss der Wundheilung eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Vorzugsweise in einer Klinik.

Zusammen mit meinem Team habe ich in den letzten Jahren ein Verfahren entwickelt, das die Nachbehandlung erheblich vereinfacht. Es besteht im Wesentlichen im Auftragen einer aus Bismut-Gallat und Blutplasma angemischten Maske, die unmittelbar nach dem Peeling aufgetragen wird. Dieses ganz neue Verfahren vereinfacht die Nachbehandlung sowohl für den Patienten als auch für den Arzt erheblich.

Das Phenol Peeling – von der Vorbereitung bis zur Nachbehandlung.

Die Phenol-Peeling Behandlung basiert in unserer Klinik auf einem 3-Säulenprinzip: Vorbereitung, Behandlung und Nachbehandlung. Dabei muss jeder einzelne Schritt minutiös und fachgerecht ausgeführt werden, um die Behandlung für den Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten und ein optimales Resultat zu erreichen.

Vorbereitung & Hautkonditionierung
Als fundamental für eine erfolgreiche Hautverjüngung erachte ich ein umfassendes Programm der Hautkonditionierung. Im Wesentlichen besteht dieses aus den Schritten: Reinigung, Hautschutz mit Antioxidantien, Reduktion der Hautpigmente und Stimulation mit Retinoiden. Die Vorbehandlung erfolgt in der Regel 4-6 Wochen vor dem eigentlichen Peeling.

Behandlung
Den Eingriff selbst führen wir in Lokalanästhesie und im Beisein eines Anästhesisten durch. Für das Phenol Peeling benutzen wir ausschliesslich die zertifizierten Fertig-Präparate der Firma Skintech. Diese enthalten unter anderem Phenol, Crotonöl und TCA in unterschiedlichen Konzentrationen. Die Intensität des Peelings stimme ich genau auf die Bedürfnisse Ihrer Gesichtshaut ab.

Nachbehandlung
Nach dem Phenol Peeling werden die behandelten Stellen der Gesichtshaut mit einem wasser- und luftdichten Tapeverband abgedeckt, welcher lediglich Öffnungen für Augen, Nase und Mund hat. Nach 24 Stunden wird der Tapeverband entfernt, und es kann nochmal an den Stellen nachgepeelt werden, die einer tieferen Einwirkung bedürfen. Um die Applikation der Maske zu erleichtern, stellen wir eine Paste aus Bismut-Gallat-Puder und Blutplasma her. Zuvor werden ca. 40 ml Blut entnommen und zentrifugiert. Das dabei gewonnene Plasma wird sodann mit Bismut-Gallat-Puder so weit vermischt, bis sich eine pastöse Masse ergibt, welche dann leicht mit einem Pinsel auf die gepeelten Hautareale aufgetragen werden kann.

Dieses neue Verfahren ist weitaus anwenderfreundlicher als das blosse „Bestäuben“ der offenen Wunden.

 

Plasma

In einem speziellen Verfahren werden das Plasma und die Blutplättchen von den anderen Bestandteilen getrennt.

 


Am 8 Tag nach der Behandlung wird die Maske mit Vaseline vorsichtig gelöst. Nachfolgend ist die behandelte Gesichtshaut noch deutlich gerötet und empfindlich. Während ca. 3 Wochen muss die Haut mit speziellen Salben behandelt werden. Sobald die Rötung abgeklungen ist, kann die herkömmliche Pflege inklusive der Anwendung von Retinoiden wieder aufgenommen werden.


Die Vorteile der optimierten Nachbehandlung

Wir konnten feststellen, dass Dank der Anwendung der Puder/Plasma Mischung die Akzeptanz für Patienten erheblich verbessert wurde. Zugleich haben wir aber auch den Eindruck, dass das Ausmass und die Länge der Hautrötung nach den Peelings deutlich abgenommen und auch die Effektivität der Behandlung in Bezug auf die Korrektur von Falten zugenommen hat.

Ich bin überzeugt, dass diese optimierte Nachbehandlung die weitere Entwicklung der Peelings massgeblich beeinflussen und vorantreiben wird.

Haben Sie Fragen zum Thema Phenol Peeling? Ich stehe Ihnen gerne jederzeit zur Seite.