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Als leidenschaftlicher Gesichtschirurg beschäftige ich mich natürlich vorwiegend mit der ästhetisch plastischen Gesichtschirurgie und der Hautverjüngung. Es schadet jedoch nicht, ab und an über den Tellerrand zu schauen. So habe ich auch dieses Jahr die alljährliche Patientenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) unter die Lupe genommen. Denn aus der Jahresstatistik lassen sich die Trends und Bedürfnisse der Patienten relativ gut ablesen.

Gesicht weiter im Fokus

Auch in diesem Jahr führen Behandlungen im Gesicht die Tabelle der beliebtesten ästhetischen Eingriffe an. Deutlicher Spitzenreiter der operativen Gesichtsbehandlungen ist nach wie vor die Augenlidstraffung. Dicht gefolgt vom Facelifting. Bei den Körperkorrekturen weiterhin beliebt ist die Brustvergrösserung und die Fettabsaugung. Bei den Männern steht ausserdem die Nasenkorrektur hoch im Kurs.

Faltenunterspritzung gewinnt an Beliebtheit 

Die sogenannten sanften Therapien wie Botulinumtoxin und die Faltenunterspritzung führen die Tabelle der beliebtesten Eingriffe mit Abstand an und haben im Vergleich zum letzten Jahr deutlich zugelegt. Dies zeigt sich auch in der Verteilung von invasiven und nichtinvasiven Behandlungen. Während im letzten Jahr die minimal-invasiven Behandlungen noch 30,8 Prozent ausmachten, nehmen sie heute einen Wert von 44,4 Prozent ein. Tendenz steigend. Insbesondere die Faltenunterspritzung mit Fillern verzeichnet einen enormen Zuwachs. Die ästhetisch-plastischen Operationen liegen demnach bei 55,6 Prozent aller Behandlungen.


Auch in unserer Praxis in Basel ist der Trend zur Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure deutlich spürbar. Die Methode überzeugt vor allem durch ihr breites Spektrum an verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Dank der unterschiedlichen Filler-Viskositäten können nicht nur Falten reduziert, sondern auch Volumen aufgebaut und Konturen an Nase, Wangen und Kinn modelliert werden.

Ein weiteres Einsatzgebiet von Fillern ist natürlich die Lippenkorrektur. Das blosse „Lippen aufspritzen“ gehört aber definitiv der Vergangenheit an. Nicht nur das Volumen, sondern auch der optimale Schwung und das Zusammenspiel der Konturen tragen massgeblich zu einem harmonischen Gesamtbild bei.
Hier ein interessanter Blog-Artikel zum Thema Lippenunterspritzung

Ausblick und Trends im Jahr 2019

Die Ergebnisse der DGÄPC Jahresstatistik haben mich wenig überrascht. Wie erwartet bewegt sich der Trend zu den nicht-chirurgischen Massnahmen. Das widerspiegelt das Bedürfnis der Patienten nach einer kurzen Ausfallzeit sowie einer Verminderung der Behandlungsrisiken. In der DGÄPC Statistik noch nicht unter den Top 10 und dennoch absolut erwähnenswert sind die apparativen Behandlungen wie zum Beispiel die IPL Photorejuvenation oder der Ultraschall, mit denen wir in unserer Praxis ebenfalls sehr gute Erfahrungen machen. Ich bin mir sicher, dass auch diese Behandlungen weiter zunehmen werden.

 

Der Mix machts!

Das Bedürfnis nach schonenden Methoden ist absolut begrüssenswert. Als Arzt möchte ich an dieser Stelle aber offen erwähnen, dass nicht-invasive Methoden auch ihre Grenzen haben. Zum Beispiel bei ausgeprägten Hängelidern, stark erschlafften Hautpartien oder tiefen Falten ist ein chirurgischer Eingriff bzw. ein medizinisches Tiefenpeeling oft die beste Wahl, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. In vielen Fällen führt aber auch eine Kombination von chirurgischen und minimal-invasiven Methoden zum gewünschten Ergebnis.

Die Wahl bzw. Kombination der richtigen Behandlungsmethoden spielt also eine wirklich entscheidende Rolle für eine erfolgreiche ästhetische Korrektur. In unserer Praxis legen wir deshalb grossen Wert auf eine umfassende und transparente Beratung sowie eine eingehende Analyse des Gesichtes, um Ihnen die bestmögliche Behandlungsoption aufzeigen zu können.