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Ein ebenmässiges, feinporiges Hautbild – das wünschen wir uns doch alle. Die Realität abseits von Instagram Filtern sieht allerdings oft anders aus. Die Poren sind erweitert oder sogar verstopft, das Hautbild erscheint grob und unschön. Doch wie entstehen die grossen Poren überhaupt, wie kann man sie vorbeugen und welche Behandlungen wirken?

Vergrösserte Poren sind ein weit verbreitetes Phänomen, von dem sowohl Frauen wie auch Männer betroffen sind. Meist treten sie um die Nase und an den Wangen auf. Nach Pickeln sind die grossen Poren sogar das zweithäufigste Hautproblem überhaupt.

Die Ursachen für vergrösserte Poren sind vielfältig. Zum einen sind sie genetisch bedingt, zum anderen entstehen sie durch freie Radikale (z.B. begünstigt durch UV-Strahlung, Umweltverschmutzung, Alkohol, Nikotin, ungesunde Ernährung etc.) bzw. durch falsche Hautreinigung und Hautpflege. Sind die kleinen Krater erstmal da, greifen viele zum Make-up, um die Poren zu kaschieren, was das Ganze nur noch verschlimmert. Denn wenn die Haut nicht atmen kann, neigt sie noch mehr zu vergrösserten Poren. Der Teufelskreis beginnt.

Wie entstehen vergrösserte Poren?

Poren haben eine wichtige Funktion auf unserer Haut und sind eigentlich sehr nützlich. Durch sie wird nämlich das in den Talgdrüsen produzierte Fett nach aussen transportiert. Dies ist wichtig, damit die Haut geschmeidig bleibt und nicht austrocknet. Ausserdem verhindert der Talg das Eindringen von Krankheitserregern und Bakterien.

Ist der Kanal verstopft, kann der Talg nicht mehr abfliessen. Ursache für den Stau ist eine Ansammlung von verhornten Hautzellen am Eingang der Pore. Durch den Talg-Stau dehnt sich die Pore aus und wird mit der Zeit immer grösser.

Was kann man tun gegen grosse Poren?

Sind die Poren einmal vergrössert, ist es schwierig, diese wieder zu verkleinern. Umso wichtig ist es, bei den Ursachen der Porenvergrösserung anzusetzen. Vorbeugende Massnahmen wie die Gesichtsreinigung und die richtige Hautpflege sehe ich als grundlegend wichtig für eine porenfeine Haut. Sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, können weiterführende Methoden wie zum Beispiel die Laserbehandlung das Hautbild weiter verbessern.

 

Die richtige Gesichtsreinigung

Das Fundament für eine ebenmässige Haut ist sicherlich die tägliche Reinigung. Denn während dem Tag können sich auf dem Gesicht Schmutz, Talg und alte Hautschüppchen ansammeln, was zu verstopften Poren führen kann. Doch aufgepasst: Zuviel Reinigung bzw. die falschen Produkte können der Haut schaden. Die optimale Reinigung sollte deshalb nicht mit beliebigen Produkten durchgeführt, sondern individuell auf den Hauttyp und das Hautbedürfnis abgestimmt werden.

Grundsätzlich empfehle ich eine Hautreinigung morgens und abends mit rückfettenden, ph-neutralen Reinigungsmitteln. Wobei man bei sehr empfindlicher oder trockener Haut am Morgen auch eine verkürzte Reinigung mit warmem Wasser durchführen kann.

Peelings

Ein Peeling ist eine gute Möglichkeit, um abgestorbene Hautzellen sanft zu entfernen. Am besten sind chemische Peelings, die mit Fruchtsäuren oder anderer sanfter Säuren abgestorbene Hautzellen von der Hautoberfläche entfernen. Im Gegensatz zu einem mechanischen Peeling, wird die Hautschutzbarriere mit dem chemischen Peeling nicht beschädigt. Verhornungen werden gelöst und die Poren können durch die Fruchtsäure intensiv gereinigt werden. Der Prozess der Hautabschuppung wird aktiviert und gesunde neue Haut kommt zum Vorschein. Ein gutes Peeling trägt ausserdem dazu bei, Falten und Sonnenschäden vorzubeugen und Hyperpigmentierung zu vermindern.

 

 

Porenverfeinerung mit Retinol

Langfristig gute Ergebnisse bei der Porenverfeinerung erreichen wir mit Retinol-haltigen Seren und Cremes. Retinol eignet sich als effektiver Wirkstoff für eine Behandlung bei grobporiger Haut, Falten, Akne, Pigmentverschiebungen und Spannkraftverlust.

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Professionelle Tiefenreinigung der Poren

Die HydraFacial Behandlung ist das Nonplusultra, wenn es um die Tiefenreinigung der Haut geht. Sanfter als ein chemisches Peeling und dennoch super wirkungsvoll. Die Talgablagerungen werden regelrecht aus den Poren „gesaugt“. Und so funktionierts:

Schritt 1: Hautabtragung
Im ersten Schritt der Porenverfeinerung werden abgestorbene Hautzellen sanft entfernt.

Schritt 2: GlySal-Säurepeeling:
Ein sanftes Peeling weicht die Ablagerungen in den Poren auf und bereitet die Haut auf die Tiefenausreinigung vor.

Schritt 3: Tiefenausreinigung
Nun folgt das eigentliche Ausreinigen der Poren mit der sogenannten Vortex-Technologie.

 

Im „Schmutzwasser“ sieht man die ganzen Unreinheiten und Mitesser. Dieses Wasser wird von Behandlung zu Behandlung sauberer – und somit auch die Haut.

Schritt 4: Hydration
Antioxidantien, Vitamine, Mineralien und Hyaluronsäure werden durch den Vortex-Fused-Tip in die Haut eingeschleust. Anschliessend erfolgt je nach Bedürfnis eine LED-Lichttherapie. Rotes Licht regt die Kollagenproduktion an, blaues Licht lindert Entzündungen und hilft bei Akne.


Vergrössere Poren verfeinern mit Laser

Zur Verbesserung der Hauttextur und zur Porenverfeinerung erreichen wir sehr gute Resultate mit dem ResurFX Laser von Lumenis®. Mit diesem fraktionierten Verfahren werden die tiefen Schichten der Haut penetriert, was zu einer Anregung der Kollagenproduktion und zur Bildung neuer Hautzellen führt. Feine Linien werden geglättet und die Hautstruktur verfeinert.

Die Behandlung ist minimal-invasiv und dauert nur 15-30 Minuten. Bei den meisten Hautproblemen empfehlen wir 2-6 Behandlungen im Abstand von 2-4 Wochen. Direkt nach der Behandlung kann es zu leichten Schwellungen und Rötungen kommen. Die Schwellung klingt meist nach einigen Stunden ab. Die Rötungen am nächsten Tag oder über die Folgetage hinweg.

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Haben Sie Fragen zur Porenverfeinerung? Ich und mein Team stehen Ihnen gerne jederzeit beratend zur Seite.