Vortrag auf der 30. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie

Dr. Dr. Frank Muggenthaler

Die 30. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München zählt zu den wichtigsten dermatologischen Fortbildungsveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr als Referent Teil des wissenschaftlichen Programms war und einen Vortrag zum Thema „Tiefes Chemical Peeling und Facelift“ halten durfte.

Dr. Dr. Frank Muggenthaler

Über eine ganze Woche hinweg trafen sich Dermatologinnen und Dermatologen, plastische Chirurgen sowie weitere Spezialisten, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Behandlungsmethoden und interdisziplinäre Konzepte zu diskutieren.

Für mich als Gesichtschirurg ist diese Veranstaltung von besonderer Bedeutung, denn eine erfolgreiche Gesichtsbehandlung endet nicht bei der Chirurgie. Die Haut spielt eine entscheidende Rolle für ein harmonisches und langfristiges Behandlungsergebnis. Deshalb ist der regelmässige fachliche Austausch mit Dermatologinnen und Dermatologen ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und meiner ganzheitlichen Behandlungsstrategie.

Im Rahmen des Workshops „Ästhetische Dermatologie: Chemical Peeling“ durfte ich gemeinsam mit den ausgewiesenen Expertinnen und Experten Prof. Dr. Claudia Borelli, Dr. Oliver Philip Kreyden und Dr. Klaus Fritz referieren. Mein eigener Beitrag widmete sich dem Thema „Tiefes Chemical Peeling und Facelift“, wobei ich den Fokus auf den Behandlungsablauf des tiefen Phenol-Peelings, die Nachbehandlung sowie die sinnvolle Kombination mit einem Facelift legte.

In meinem Vortrag stand das tiefe Phenol-Peeling im Mittelpunkt. Ich erläuterte den strukturierten Behandlungsablauf, die sorgfältige Nachbehandlung sowie die Möglichkeiten, ein tiefes Chemical Peeling sinnvoll mit einem Facelift zu kombinieren. Gerade die Kombination dieser Verfahren kann – bei der richtigen Indikation und einem präzise abgestimmten Behandlungskonzept – zu aussergewöhnlich natürlichen und nachhaltigen Ergebnissen führen. Entscheidend ist dabei nicht nur die operative Technik, sondern auch ein tiefes Verständnis der Hautregeneration und des Heilungsverlaufs.

Die gesamte Fortbildungswoche war wissenschaftlich auf höchstem Niveau. Das breit gefächerte Programm und der intensive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen haben erneut gezeigt, wie wertvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung unseres Fachs ist.

Mein herzlicher Dank gilt der Organisation der Fortbildungswoche sowie allen Referierenden und Teilnehmenden für den inspirierenden Austausch.

Mein Credo bleibt unverändert: Gute Medizin entsteht dort, wo man über den eigenen Tellerrand hinausblickt. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen ermöglicht es uns, für unsere Patientinnen und Patienten die bestmöglichen und ganzheitlichsten Behandlungskonzepte zu entwickeln.

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